Veranstaltungsort: "Uns Huus", Kielerstr. 32, 24231 Lütjenburg, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei
Ende Oktober 2011 besiegelte die Bundesregierung das Ende des Truppenstandortes Lütjenburg. Seitdem sorgen sich viele um die Zukunft der Region: Kann es gelingen, ein attraktives und tragfähiges Konzept für die zivile Nutzung des Kasernengeländes zu entwickeln?
Wir meinen ja!
Seit 1990 befindet sich der Militärstandort Deutschland in einer Art „Dauerumstrukturierung“. Militärische Anlagen werden, auch in kleinen Kommunen in strukturschwachen Regionen, für zivile Zwecke umgewidmet. Dass das gelingen kann, dafür gibt es mittlerweile viele positive Beispiele. Peter Ritter, Landtagsabgeordneter der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, kommt aus einer Gemeinde, in der das beispielhaft praktiziert wurde: Stavenhagen. Trotz Weggang der Bundeswehr hat sich die Situation der Stadt und ihrer Bevölkerung, entgegen aller Befürchtungen, sogar verbessert. Gelungen ist das durch eine konsequente und transparente Planung unter Einbeziehung der Öffentlichkeit von Beginn an.Peter Ritter wird über „Stavenhagen“ und seine Erfahrungen berichten und anschließend für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung stehen. Cornelia Möhring und Björn Thoroe geben einen Überblick über die Position und die Initiativen der LINKEN zum Thema „Standortschließungen und Konver-sion“ auf Bundes- und Landtagsebene.